Forex Broker » Vergleich & Erfahrungen 10/2019

Mit einem geringen Startkapital möglichst hohe Renditen erzielen. Ja, davon träumt wohl jeder. Vom sprichwörtlichen Tellerwäscher zum Millionär. Aber gibt es solche Chancen wirklich? Vielleicht sogar am Finanzmarkt? Mit dem richtigen Gespür, Selbstdisziplin und einer gesunden Einstellung zur Risikobereitschaft, kann der Forex Handel genau diese Chance sein. Mit dem richtigen Forex Broker können Sie bereits mit sehr kleinem Kapital am Devisenmarkt mitmischen und kontinuierlich kleine Gewinne einfahren.

Stand: 10/2019

RangBrokerErgebnisMax. HebelSpreadKonto abFeaturesDemokontoZum Broker
Rang1BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0,1 PipsKonto ab1 €Features
  • BaFin Regulierung
  • Deutschsprachiger Kundensupport
  • Keine Mindesteinzahlung
Demokonto

Zum Broker
Rang2BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30SpreadvariabelKonto ab100 €Features
  • FCA Regulierung
  • Aktiv seit 2008
  • Smartphone Trading App
  • 76.4% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.

Demokonto

Zum Broker
Rang3BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0 PipsKonto ab100 €Features
  • Unterschiedliche Kontomodelle
  • MT4 & MT5
  • Mobile Trading möglich
Demokonto

Zum Broker
Rang4BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spread3 PipsKonto ab100 €Features
  • CySEC Regulierung
  • Über 150 Basiswerte
  • Hohe Renditen
Demokonto

Zum Broker
Rang5BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0 PipsKonto ab100 €Features
  • FCA & CySEC Regulierung
  • Mobile Trading möglich
  • Einfache Verwaltung
Demokonto

Zum Broker
Rang6BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0,3 PipsKonto ab200 €Features
  • Deutscher Kundensupport
  • Kostenlose Ein- & Auszahlungen
  • 24h handelbar
Demokonto

Zum Broker
Rang7BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0,6 PipsKonto ab1 €Features
  • Schnelle Orderausführung
  • CFDs auf Kryptowährungen
  • Gute Webinare vorhanden
Demokonto

Zum Broker

Sind Sie zudem sparsam und reinvestieren Ihre Gewinne wieder, lässt sich sukzessiv ein Vermögen durch Forex Trading aufbauen. Das Forex Trading bietet, durch geringe Margins und die Verwendung von Hebeln, Währungspaare am Devisenmarkt handeln zu können. Zudem bieten mittlerweile einige Forex Broker »Mini- und Micro-Lots« als Positionsgröße an. Üblicherweise handeln Sie am Devisenmarkt ganze Lots. 1 Lot entspricht dabei 100.000 Einheiten der Basiswährung, ein Minilot entspricht 10.000 und ein Microlot, Sie vermuten richtig, 1.000 Einheiten.

Um es noch mal ins Gedächtnis zu rufen, die Basiswährung ist immer die zuerst genannte Währung: EUR/USD = Basiswährung Euro / Gegenwährung US-Dollar. Insbesondere für Neueinsteiger im Forex Handel ist es eine wunderbare Möglichkeit sich erst mal am Markt zu positionieren und seine Strategien zu testen, die man vielleicht vorher in einem Demokonto erarbeitet hat. Echtes Geld bewegen fühlt sich doch immer anders an. Haben Sie im Demokonto eine riskante Position noch, ohne mit der Wimper zu zucken gehalten, sieht das später, wenn die echte Margin schrumpft, vielleicht schon ganz anders aus!

Forex Trading – Das sollten Sie wissen:

Der erste Eindruck zählt

Transparenz ist ein gutes Kriterium zur Vorauswahl. Ein Forex Broker, der unseriös auf Sie wirkt und dessen Website nicht transparent gestaltet ist, sollte von vornherein aus dem Rennen sein. Ein seriöser Anbieter hat nichts zu verschleiern, auch keine Defizite seiner Konkurrenz gegenüber. Gegebenenfalls recherchieren Sie. Sie sollten auch darauf achten, dass der Broker die Einlagen seiner Kunden ausreichend absichert. Entscheiden Sie sich für einen in Deutschland ansässigen Broker, wird eine Regulierung durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) stattfinden. In puncto Sicherheit sollte Ihnen auch das entgegenkommen. Aber dazu später mehr.

Gebühren schmälern den Profit

Depotgebühren sind beinahe schon ein antikes Relikt. Es gibt sicherlich auch Ausnahmen, die auch sehr stark abhängig sind, von Ihrem Trading Verhalten, an denen sich zeigt, dass eine Grundgebühr für Ihr Depot, nach einer gewissen Laufzeit, günstiger ist, als Konkurrenzprodukte ohne Grundgebühr. Jedoch gerade als Anfänger sind Sie ja in der Situation, dass Sie Ihr Verhalten meist noch nicht detailliert einschätzen können und eine Gebühr Ihre Rendite vermutlich eher schmälern, als fördern würde. Doch auch ohne Grundgebühr entstehen natürlich Kosten, denn jeder Broker möchte zumindest auf irgendeine Art und Weise für seine Dienste entlohnt werden. Der Forex Broker Vergleich sollte sich daher vor allem auf die Kosten konzentrieren, die bei allen Brokern anfallen, denn hier gibt es definitiv Unterschiede.

Die Rede ist vom Spread, der Differenz zwischen Ask und Bid bzw. zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Einige Broker bieten einen fixen Spread an, bei anderen Kontotypen ist er variabel. Was gut oder schlecht für Sie ist, müssen Sie anhand Ihrer Vorlieben ausmachen, die Unterschiede sind bei den Top-Brokern nicht zu gewaltig. Da kommt es eher darauf an, wie häufig am Tag sie traden, welche Währungspaare sie handeln und wie Ihre Strategie im Gesamten aufgestellt ist. Bevor Sie sich letztendlich für ein Live-Konto entscheiden, sollten Sie auf jeden Fall eine Zeit lang mit einem Demo-Konto trainieren, welches unbedingt kostenlos im Paket eines jeden Anbieters vorhanden sein sollte.

Sinnvolle Leistungen

Mit dem Demo-Konto bekommen Sie bereits eine, der sinnvollsten Leistungen kostenlos von Ihrem Broker zur Verfügung gestellt, die für erfolgreiches Forex Trading unbedingt mit an Bord sein sollten. Eine kostenlose Lizenz, zur Nutzung der Metatrader Software und der dazugehörigen Apps für Ios und Android, sind ebenfalls eine komfortable und sinnvolle Zugabe. Diverse Rechentools, um die Margin zu kalkulieren, Währungen umzurechnen oder Gewinne zu ermitteln, sollten im Repertoire des Brokers vorhanden sein. Einige Forex Broker bieten Web-Seminare, um Ihnen kostbare Trading-Tipps zu vermitteln, gerade als Anfänger sind solche Leistungen nicht nur sinnbildlich Gold wert!

Aktuelle Börsennews und Analysen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Sicherlich – die Eier legende Wollmilchsau zu finden dürfte schwer werden, aber es gibt durchaus Broker, die wirklich gute Angebote für Ihre Kunden im Portfolio haben, ohne für diese Werkzeuge zusätzliche Gebühren zu verlangen. Wägen Sie ab, welches Handwerkszeug Sie für Ihren persönlichen Stil des Forex Handel benötigen, und selektieren Sie anhand dieser Kriterien die Angebote der Dienstleister, bis Sie Ihren Broker gefunden haben.

Der Firmensitz

Wie bereits erwähnt, kann es nicht von Nachteil sein, wenn Ihr künftiger Broker durch die BaFin reguliert wird. Das setzt voraus, dass sich der Firmensitz in Deutschland befindet, oder zumindest eine Niederlassung des Brokers. Ein Händler, der seinen Sitz in Deutschland hat, bietet Ihnen zudem den Vorteil, dass die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt wird. Bei einem ausländischen Broker müssen Sie sich selber um die nötigen Formalitäten kümmern. Zudem genießen Sie sicherlich den Vorteil, dass die Webseite, der Service und die Hotline auf Deutsch geführt sind. Auch wenn niemand hofft, dass der Fall eintreten wird, sollte es mal zu einem Rechtsstreit kommen, ist auch dieser Vorgang wesentlich einfacher, als auch günstiger, wenn das Verfahren nicht unbedingt in Großbritannien oder Zypern geführt werden muss.

Eine Beispielrechnung mit Erklärungen

Ein konkretes Beispiel um die Größenverhältnisse besser visualisieren zu können:

Sie gehen folgenden Long-Trade ein: 1 Microlot (0,01 Lot) / Hebel 1:30

Sie eröffnen die Position bei: 1,1454 und schließen die Position bei 1,1455.

Die Kontraktgröße, die Sie bewegen, beläuft sich auf 1.000 Euro. (0,01 Lot x 100.000 = 1.000 Euro.)

Jetzt müssen Sie noch wissen, dass im Forex-Markt in Pips gerechnet wird, wobei 1 Pip der vierten Nachkommastelle entspricht, also 0,0001. Mit jeder Pip-Bewegung gewinnen oder verlieren Sie nun 0,1$. (1.000 x 0.0001 = 0,1$). Die Währung der Pip-Veränderung wird hierbei von der zweiten Währung, der Gegenwährung festgelegt, beim EUR/USD der US-Dollar. Die benötigte Margin beträgt in diesem Beispiel 3,33 %, das entspricht einem gängigen Hebel von 30:1. Die Berechnung der Sicherheitsleistung bei 0,01 Lot lautet demnach wie folgt: 1.000€ x 0,033 = 33€. Sie haben mit diesem Trade also 1 Pip gehandelt und mussten dafür eine Margin von 33 Euro hinterlegen, der Gewinn lag dabei bei 0,09 Euro. Am Rande, wenn Sie sich an die 1 % Regel des Risikomanagements halten, können Sie sich innerhalb eines Bereichs von ca. 3 Pip bewegen, wenn Sie maximal über 33 Euro Sicherheitsleistung verfügen. Bei 66 Euro wären es 6 Pips, bei 99 Euro 9 Pips und so weiter. Das hilft die Verluste in Grenzen zu halten, wenn der Kurs sich doch mal gegen Sie entwickeln sollte.

Wozu das obige Beispiel?

Um Forex Handel betreiben zu können, benötigen Sie einen Forex Broker. Dieser stellt Ihnen die benötigte Handelsplattform, den »Kredit« und bestenfalls auch Zusatzleistungen, wie Video-Tutorials, Webinare, Börsennachrichten, ein Demokonto und einen seriösen Kundenservice zur Verfügung. Wie bei jedem Finanzdienstleister unterscheiden sich die Leistungen der Anbieter, so wie auch bei Banken oder Versicherungen. Im oben gezeigten Beispiel werden Microlots verwendet, diese machen das Forex Trading mit kleinem Kapital überhaupt erst möglich, werden aber nicht von jedem Broker angeboten. Doch nicht nur die Leistungen, auch die Kosten können stark variieren. Es lohnt sich also vorher auf jeden Fall ein Forex Broker Vergleich auf breiter Ebene.

Zusammenfassendes Fazit

Der perfekte Broker für Sie passt genau zu Ihrem Trading-Verhalten. Deswegen brauchen Sie ein wenig Erfahrung und Selbsteinschätzung, um bei dieser Suche fündig zu werden. Vergleichen Sie nach den vorgeschlagenen Kriterien und eröffnen ein Demo-Konto. Handeln Sie eine Zeit lang Spielgeld und nutzen die risikofreie Möglichkeit den Markt, Ihr Verhalten und die Werkzeuge kennenzulernen. Setzen Sie sich auseinander mit Fachbegriffen und Risikomanagement. Nehmen Sie sich Zeit und testen auch ruhig Demo-Konten weiterer Anbieter. Sie werden schnell merken, was Sie benötigen und was Ihnen welcher Forex Broker bieten kann. Definieren Sie Ihr Startkapital, denn auch die geforderte Ersteinlage, kann stark variieren – einhergehend mit von der Höhe abhängigen Boni, wie beispielsweise kostenlose Erweiterungen für die Handelsplattform. Vergleichen Sie die folgenden Punkte und gewichten Sie nach Ihren, in den Demo-Trades gesammelten Erfahrungen:

  • Wirkt die Präsenz seriös, gibt es Erfahrungen im Netz?
  • Liegt der Firmensitz in Deutschland oder im Ausland?
  • Gibt es ein Demo-Konto?
  • Wie hoch ist die geforderte Ersteinlage?
  • Gibt es eine Grundgebühr?
  • Wie viele Währungspaare können gehandelt werden?
  • Wie hoch ist der Spread?
  • Welche Lotgrößen können gehandelt werden?
  • Wie hoch ist der maximal handelbare Hebel?
  • Welche Sicherheiten bietet der Broker?
  • Unterliegt der Broker einer europäischen Regulierungsbehörde?
  • Welche Software und Trading-Plattform wird angeboten?
  • Wie ist der Support? – Anrufen und etwas erklären lassen!
  • Gibt es Bildungsangebote wie Video-Tutorials oder Webinare?

Viel Erfolg!

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