CFD Broker » Vergleich & Erfahrungen 05/2019

Sicherlich haben Sie einen der folgenden Begriffe schon einmal gehört: CFD Broker, CFD Trading oder CFD Handel

Oft verspricht die Werbung hier das schnelle Geld! Mit ein paar Klicks und der passenden Smartphone-App in kürzester Zeit reich werden! Aber was ist eigentlich CFD Handel? Und welche Kriterien sind ausschlaggebend für einen guten CFD Broker? Wir haben hier einen Vergleich für Sie erstellt und die wichtigsten Kriterien, Konditionen & Features der einzelnen Broker verglichen!

Stand: 05/2019

RangBrokerErgebnisMax. HebelSpreadKonto abFeaturesDemokontoZum Broker
Rang1BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0,1 PipsKonto ab1 €Features
  • Schnelle Orderausführung
  • Trading Aus- und Weiterbildung
  • 24h Kundenservice
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Rang2BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. HebelvariabelSpreadvariabelKonto ab100 €Features
  • Keine Kommissionen
  • Enge Spreads
  • Sichere FCA Regulierung
  • 80.6% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.

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Rang3BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spread3 PipsKonto ab100 €Features
  • CySEC Regulierung
  • Ausführliche Seminare
  • Hoher Bonus möglich
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Rang4BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spread-Konto ab250 €Features
  • Keine Spreads
  • Sofortige Ordererfüllung
  • Demokonto ohne Limits
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Rang5BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spread3 PipsKonto ab200 €Features
  • Social Trading möglich
  • Ideal für Einsteiger
  • Viele Märkte handelbar
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Rang6BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0,3 PipsKonto ab200 €Features
  • 24h handelbar
  • Deutsche Wertpapierhandelsbank
  • Enge Spreads
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Rang7BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 1 PipsKonto ab100 €Features
  • Deutsche Niederlassung
  • Geringe Mindesthandelssumme
  • Viele Basiswerte
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Rang8BrokerWeitere DetailsErgebnisMax. Hebel1:30Spreadab 0,6 PipsKonto ab1 €Features
  • Chancenreiche Basiswerte
  • Gute Bildungsangebote
  • Keine Mindesteinzahlung
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CFD Trading – Das sollten Sie wissen:

Was ist CFD Handel?

CFD steht für contract for difference, zu Deutsch Differenzgeschäft.

Ursprünglich ein Handelsinstrument großer Banken, stehen CFDs heute auch Privatanlegern zur Verfügung, sie gehören zur Gruppe der Derivate und ihr Wert leitet sich entsprechend von den zugehörigen Basiswerten ab. Der Name verrät, ein CFD Handel ist ein Ausgleichsgeschäft zwischen dem Kauf und dem Verkauf einer Ware, dem sogenannten Spread.

Der Basiswert kann zum Beispiel eine Aktie sein, eine Währung oder auch ein Rohstoff.

Der CFD Trader erkauft sich das Recht, bei einem erfolgreichen Trade Gewinne einzufahren, verpflichtet sich im Gegenzug aber auch dazu, im Falle einer Fehlspekulation Verluste zu decken. Die Broker handeln ihre Positionen, ohne sie wirklich zu besitzen. CFDs spiegeln den Basiswert an der Börse wider, es ist ein Geschäft mit der Performance.

Ein großer Vorteil des CFD Trading ist die Tatsache, dass Sie Positionen sowohl Long (kaufen) oder Short (verkaufen) gehen können. Sie können also gleichermaßen von steigenden, als auch von fallenden Kursen profitieren! Der CFD Handel ist, im Gegensatz zum Aktienhandel, ein Margin-Handel. Anleger erbringen für die gehandelte Position lediglich eine Sicherheitsleistung, dieser Marginsatz variiert je nach Basiswert.

Das bedeutet, es wird nur ein gewisser Teil eines Wertes einer Position von Ihnen bereitgestellt.

Durch den Leverage-Effekt, die Hebelwirkung, kann eine mögliche Rendite, allerdings auch ein optionaler Verlust, um einen gewissen Faktor gehebelt, sprich vergrößert werden. Waren bis vor einiger Zeit noch Hebel von 100:1 für Privatanleger durchaus möglich, wurde dies zum 01. August 2018 durch die ESMA (Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) neu geregelt. Der maximale Hebel wurde für Privatanleger auf 30:1 begrenzt. Dies soll vor allem vor utopischen Verlusten schützen, die Privatanleger oftmals in den Ruin getrieben haben. Genaue Angaben zu den möglichen Hebeln auf Währungen, Rohstoffe oder Wertpapiere kann Ihnen Ihr Broker des Vertrauens mitteilen. Ebenfalls seit dem 1. August 2018 gilt eine neue Margin Close-Out Regel, welche besagt, dass alle aktuell offenen Positionen, die 50 % der geforderten Margin übersteigen, umgehend geschlossen werden. Zuvor lag es bei den Brokern, wann die Verlustpositionen der Kunden geschlossen wurden. Dies wurde nun durch die ESMA vereinheitlicht. Weiterhin müssen CFD Broker eine durch die ESMA standardisierte Risikowarnung herausgeben, aus welcher der Prozentsatz der Trader hervorgeht, die im vergangenen Quartal Geld verloren haben.

Welche Kosten sind beim CFD Trading zu erwarten?

Je nach Wahl des CFD Broker können Fixkosten durch die Depotführung entstehen. Das ist vergleichbar mit den Kontoführungsgebühren Ihrer Hausbank. Hier lohnt es sich, zu vergleichen! Es gibt nämlich, ebenso wie bei der Girokontoführung, auch kostenlose Depots, bzw. manchmal sind die Kosten gebunden, an ein gewisses Handelsvolumen, das per Monat erreicht werden muss.

Weiterhin haben Sie mit Transaktionskosten zu rechnen. Diese berechnen sich aus dem Spread, der Haupteinnahmequelle aller Broker und bezeichnet die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines CFD. Zum Verständnis: Sie wollen eine Long Position auf einen Indexwert eingehen, der gerade bei 5905 Punkten steht. Bei einem Spread von 2 Punkten können Sie den CFD also nur zu einem Wert von 5907 Punkten kaufen, bzw. nur zu 5903 Punkten verkaufen. Die Differenz ist Ihre Gebühr für die Transaktion.

Dann gibt es noch die Sicherheitsleistung oder auch Margin und die Finanzierungskosten. Beim CFD Handel muss Ihr Konto über eine Sicherheitsleistung verfügen, die je nach Hebel, einen Teil des Gesamtwertes des zugrundeliegenden Basiswerts ausmacht. Nehmen wir an, Sie eröffnen eine Long Position zu 10 Kontrakten mit einem Gesamtwert von 100.000 EUR und der fixe Hebel für diese Position liegt bei 1:20.

Somit errechnet sich die Marginanforderung wie folgt: 100.000/20 = 5000.

Ihr Konto braucht also mindestens eine Deckung von 5000 Euro um die 10 Kontrakte im Wert von 100.000 EUR Long handeln zu können. Für 5000 Euro können Sie also an der Wertentwicklung der Gesamtposition teilhaben. Die übrigen 99500 Euro, entsprechend 95 % leiht Ihnen Ihr Broker, solange Sie Ihre Position halten. Das ist gleichzustellen mit einem Kredit, den Sie gewährt bekommen – und wie bei jedem anderen Kredit wird auch dieser verzinst.

Bei CFDs haben Sie aber den Vorteil, dass diese Zinsen nur fällig werden, wenn Sie eine Position über Nacht halten – und dies auch nur bei Long Positionen. Bei Short Positionen werden Ihrem Handelskonto diese Zinsen, die durch eine Overnight-Position ggfs. anfallen, gutgeschrieben. Man spricht hier im Übrigen auch vom sogenannten Swap.

Langfristige Buys können Ihre Gewinne also durch Swaps deutlich schmälern!

Handeln Sie ausschließlich Intraday, also am selben Tag Positionen öffnen und wieder schließen, fallen keine Swap-Gebühren an!

Das ist auch schon fast alles, was man an Rechenleistung erbringen muss!

Tipps beim Trading

CFD Trading ist tatsächlich kein Hexenwerk, wenn man sich den Risiken, die es ebenfalls mit sich bringt, bewusst ist und ein fundiertes Risikomanagement betreibt.

Kaufen, wenn Sie von einer Hausse ausgehen, also dass ein Wert steigt. Verkaufen, wenn die Zeichen für eine Baisse stehen, also Werte fallen.

CFDs werden im Übrigen nicht am geregelten Parkett gehandelt, sondern via OTC, dem Over The Counter Handel. Preise, Mengen, Laufzeiten werden außerbörslich zwischen den Handelspartnern durch den CFD Broker vereinbart.

Der CFD Handel ist transparent, es gibt keine versteckten Kosten oder komplexe Gebühren.

Eine weitere Möglichkeit das CFD Trading zu nutzen, ist übrigens das Hedgen (Sicherungsgeschäft) Ihres bestehenden Portfolios mit Gegenpositionen.

Welche Ordertypen gibt es und was ist Risikomanagement?

Sie können Ihre Gewinne gezielt mitnehmen (Take Profit) und Verluste mit Limits absichern (STOP LOSS), egal ob Sie Long oder Short gehen mit Ihren Positionen.

Dies ist bereits Teil Ihres Risikomanagements und Bestandteil der verschiedenen Ordertypen!

Im Gegensatz zur Market-Order, bei der Sie manuell den Einstiegs- und Ausstiegspunkt Ihrer Order ad hoc wählen, können Sie mit Limit-Orders bereits im Vorfeld Grenzen festlegen. Ist Ihnen der Ausführungspreis wichtig, können Sie mit einer Limit-Order festlegen, dass der Kauf nur ausgeführt wird, wenn der gewünschte Preis auch tatsächlich am Markt verfügbar ist. Natürlich können Sie somit auch Gefahr laufen, dass eine Order erst gar nicht platziert wird.

Generell müssen Limits aber immer ein wenig Spielraum zum Spread haben.

Eine der wichtigsten, vielleicht sogar die wichtigste Variante überhaupt ist die Stop-Order.

Mit diesem Typ legen Sie fest, wie weit ein Kurs gegen Sie laufen darf, um dann an der gewünschten Grenze beim angegebenen Kurs auszusteigen. Ein gut platzierter Stop rettet Sie vor immensen Verlusten, ein zu eng platzierter Stop jedoch kann Sie bei sehr volatilen Kursen frühzeitig aus dem Rennen werfen.

Der Stop-Loss ist eine Kunst für sich, die es durchaus lohnt, erlernt zu werden!

Eine wichtige Faustformel für das Risikomanagement ist die 1 % Regel. Riskieren Sie nie mehr, als ein Prozent Ihres Guthabens. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Ja, das ist richtig! Wenn Sie mal daneben liegen oder sogar eine Verlustserie haben, verlieren Sie bei 1 % nicht viel Ihres Guthabens, aber im Gegenzug machen Sie auch nur sehr kleine Profite. Nichtsdestotrotz, Geduld zahlt sich aus!

Jagen Sie nicht das schnelle Geld mit großem Risiko. Bleiben Sie lange genug im Rennen um Verluste wieder glattstellen und Gewinne drauf packen zu können!

Stop-Loss Orders sind bereits die halbe Miete für ein erfolgreiches Traden mit CFDs, wenn Sie zudem den Einsatz gering halten, insbesondere bis Sie Ihre persönlichen Strategien entwickelt und getestet haben, werden Sie Spaß am Traden und Erfolg haben!

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