Ginmon » Test & Erfahrungen 09/2019

  • Kinderdepot möglich
  • Übersichtliche Plattform
  • Laufende Portfolio-Optimierung

Der Roboadvisor von Ginmon zählt zu einem der ältesten und zugleich erfolgreichsten Anbieter für die digitale Vermögensverwaltung überhaupt und wurde bereits 2014 vom Frankfurter Internet-Portal Ginmon GmbH gegründet. Der Firmenname ist dabei auf das japanische Wort „gin mon“ bezogen, was ins Deutsche übersetzt so viel bedeutet wie „silbernes Tor“. Dabei wiederum handelt es sich im einen japanischen Symbol, welches den „Weg hin zum Wohlstand“ bezeichnet. Geboten wird dem Anleger beim Ginmon-Anbieter nach ersten Recherchen so einiges: das an Privatkunden gerichtete Angebot bietet ein breites Spektrum an ETF-Weltportfolios, die in verschiedene Anlageklassen (Assets) investieren.

Durch diese Vorgehensweise versucht der Anbieter seinen potentiellen Anlegern ein möglichst günstiges und gleichzeitig breitdiversifiziertes Investment zu ermöglichen. Das Team hinter dem Ginmon-Roboadvisor sind die Geschäftsführer und Gründer Lars Reiner, Ulrich Bauer und Raphael Vosen – hierbei handelt es sich um renommierte Unternehmensberater, langjährige Vorstände der Frankfurter Goethe-Universität, bzw. um erfahrene Vermögensverwalter. Wer sich für Ginmon entscheidet, bekommt zum Anlegerkonto auch immer noch ein kostenloses Referenzkonto bei der DAB Bank, die als Partnerbank agiert. Aufgrund dieser Zusammenarbeit ist der Ginmon-Anbieter teil des europäischen Einlagensicherungsfonds, der Kundeneinlagen bis einschließlich 100.000 Euro absichert.

Ginmon Seitenübersicht

Details über Ginmon

Ginmon Details
Anlage ab5000 €
SparplanJa
monatlich ab50 €
Strategien10
Anlage inAktien, Anleihen, Rohstoffe
Kostenübersicht
Fondskosten pro Jahr0,24 %
Servicegebühr pro Jahr0,75 %
Performancegebühr10 % Gewinnbeteiligung

Wie funktioniert Ginmon?

Das System hinter dem Ginmon-Roboadvisor ist der sogenannte Apeiron-Algorithmus, der die vollautomatisierte, digitalisierte Verwaltung der Kundeneinlagen vornimmt und diese in insgesamt 10 verschiedene, ETF-basierte Depotlösungen investiert. Für welches Portfolio sich der potentielle Anleger dabei entscheidet, hängt vorrangig von dem vor der eigentlich Anlage über den Anleger erstellten Risikoprofil ab, welches im Zuge des Kontoeröffnungsprozesses erfasst wird.

Diesbezüglich wird der entsprechende Anleger dann einem oder mehreren dieser insgesamt 10 Portfolios zugeordnet. Investiert werden kann entweder per Einmaleinzahlung oder auch in Form von Sparplänen. Das Monitoring der ETF-Zusammenstellungen wird vom Ginmon-Algorithmus verwaltet, es finden überdies regelmäßige Umschichtungen der Portfolios statt. Grundsätzlich verzichtete der Anbieter dabei auf eine Mindestlaufzeit, potentielle Anleger können ihr entsprechenden Kundenvermögen daher innerhalb von maximal 10 Tagen wieder vollständig aus der jeweiligen Geldanlage abziehen.

Ginmon: Das Angebot im Überblick

Welche Anlagestrategien stehen zur Auswahl?

Für die Geldanlage nutzt der Ginmon-Anbieter aktuell ETF-Produkte aus dem Hause Dimensional, UBS sowie iShares. Insgesamt stehen 10 verschiedene Anlagestrategien zur Auswahl, deren ETF-Produkte eine voneinander abweichende Allokation von Assets beinhalten. Je risikoreicher die jeweilige Anlagestrategie, desto höher ist im Allgemeinen auch der Aktienanteil des betreffenden Portfolios. Dieser schwankt anteilig zwischen 0 und maximal 90 Prozent des Portfolios – in puncto Rohstoffe schwanken die Anteile lediglich zwischen 0 und maximal 5 Prozent.

Wie hoch ist die Mindesteinlage?

Unsere Ginmon Erfahrungen haben gezeigt, dass der Ginmon-Anbieter eine Mindesteinmalanlage von 5.000 Euro fordert, um per Einmalzahlung am handelsgeschehen des Roboadvisors teilnehmen zu können. Da es sich hierbei um einen verhältnismäßig hohen Einmalbetrag handelt, bietet der Anbieter überdies auch die Möglichkeit der Kombination aus Einmalanlage und Sparplänen. Um sich beim Ginmon-Roboadvisor für einen Sparplan zu qualifizieren, müssen folglich mindestens 1.000 Euro angelegt werden, die Höhe der monatlichen Sparraten muss zudem mindestens 50 Euro betragen. Diese Konstellation lässt sich nach unseren Einschätzungen für die meisten Kleinanleger wesentlich besser realisieren, weshalb dieses Angebot auch entsprechend oft und gern von den Ginmon-Kunden in Anspruch genommen wird.

Welche Anlagestrategie wird verfolgt?

Die Strategie von Ginmon basiert unter anderem auf der sogenannten Fama/French-Theorie und dessen 3-Faktoren-Modell. Das Modell sieht zum einen ein möglichst breitdiversifiziertes Investment in möglichst unterschiedliche Anlageklassen vor, zum anderen agiert der Apeiron-Algorithmus antizyklisch und versucht so, den Markt über einen längeren Horizont zu schlagen. Dementsprechend häufig sind Kurseinbrüche, die sich über eine längere Anlagedauer jedoch regelmäßig ausgleichen und sich ins Positive wandeln. Die optimale Zusammensetzung der Portfolios wird vom Ginmon-Roboadvisor dabei regelmäßig auf Grundlage der Portfolio-Theorie von Markowitz angepasst.

Welche Anlageklassen werden angeboten?

Die verschiedenen ETF-basierten Ginmon-Portfolios sind vorrangig in die Anlageklassen Aktien sowie Anleihen investiert. Innerhalb dieser Assets wird zum einen in risikoärmere Dividenden-Aktien und zum anderen in die eher risikoreicheren Wachstumsaktien investiert. Weiterhin wird in Industrie- und Staatsanleihen gleichermaßen investiert. Darüber hinaus nutzt Ginmon aber auch die Anlageklasse der ETFs sowie auch Rohstoffe und Währungen als Investitionsgrundlage. Wie wir finden sind die entsprechenden Investments des Anbieters damit relativ breitdiversifiziert und dementsprechend krisensicher.

Kontoeröffnung

Unsere Ginmon Erfahrungen haben aufgezeigt, dass die Kontoeröffnung beim Anbieter ein ziemlich leichtes Unterfangen ist. Hierfür haben wir uns im ersten Schritt auf die Webseite von Ginmon begeben und haben dort die dafür notwendigen Kontoeröffnungsunterlagen heruntergeladen. Nachdem wir dies getan hatten, mussten wir in einem nächsten Schritt die entsprechenden Eröffnungsunterlagen mit unseren persönlichen Daten ausfüllen – relevant waren dabei nebst Wohnanschrift oder Telefonnummer vor allem auch Daten wie z.B. die eigene Email-Adresse sowie individuelle Handelserfahrungen mit Finanzwerten, über die wir potentiell bereits verfügen.

Im weiteren Verlauf der Kontoeröffnung mussten wir die nun vollständig ausgefüllten Kontoeröffnungsunterlagen dann unter Verwendung unserer persönlichen Ausweisdokumente (hier geht Personalausweis oder Reisepass) auch noch verifizieren. Dafür stellt der Anbieter zum einen das beliebte Post-Ident-Verfahren, aber auch das hauseigene Video-Ident-Verfahrungen zur Verfügung. Sind die Unterlagen dann verifiziert, werden diese an den Anbieter eingesendet, der diese dann prüft. Schon nach wenigen Tagen erhielten wir dann bereits unsere für die Anmeldung notwendigen Zugangsdaten und konnten den Roboadvisor ab dann direkt vollumfänglich nutzen.

Vorteile

  • von der als streng geltenden BaFin reguliert
  • insgesamt 10 unterschiedliche Anlagestrategien
  • kostengünstige Investitionen dank ETF-basierter Portfolios
  • geringes Risiko durch breite Streuung
  • individuelle Spar-Rate kann jederzeit angepasst werden

Nachteile

  • relativ hohe Mindesteinlage in Höhe von 5000 Euro

Kundendienst

Der Kundensupport des Anbieters bietet gemäß unseren Ginmon Erfahrungen einen telefonischen Dienst am Kunden, welcher werktags zwischen 9 und 19 Uhr in Anspruch genommen werden kann. Eine weitere Kontaktmöglichkeit kann per Email-Kontaktformular auf der Webseite vom Anbieter sowie auch per Live-Chat erfolgen. Überdies wird im Bereich des Telefonsupports auch ein kostenloser Rückrufservice angeboten. Des Weiteren bietet die Webseite des Anbieters auch einen gesonderten FAQ-Bereich, in welchem viele vorgefertigte Antworten auf häufig gestellte Kundenanfragen aufzufinden sind. Damit verfügt Ginmon in puncto Kundensupport über ein reichhaltiges Angebot an Kontaktmöglichkeiten und stellt sich seinen Anlegern nach unseren Einschätzungen nach sehr hilfreich zur Seite, was wir als sehr positiv empfanden.

Ginmon Fazit

Zum Abschluss unseren unabhängigen Ginmon Tests kamen wir in Bezug auf den Roboadvisor zu einer Einschätzung, die eigentlich durchweg positiver Natur ist. Uns überzeugte insgesamt das reichhaltige Angebot an verschiedenen Anlagestrategien, die sich nach dem individuellen Risikoprofil des jeweiligen Anlegers richten. Darüber hinaus fanden wir die Möglichkeit, auch per Sparplan über den Anbieter investieren zu können, eine super Sache, da so auch Kleinanleger mit kleinerem Budget breitdiversifiziert investieren können.

Zudem ist die Benutzeroberfläche laut unseren Ginmon Erfahrungen sehr intuitiv und unkompliziert bedienbar. Auch die Gebührenstruktur, die wir in unserem Test erfuhren, war kostengünstige und leicht verständlich. Zu guter Letzt schätzten wir gemäß unseren Ginmon Erfahrungen aber auch den zuverlässigen Kundendienst des Anbieters als sehr positiv ein, weswegen wir den Anbieter alles in allem sehr weiterempfehlen können.

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